Vor zehn Jahren eröffnete Ute Langkafel ihre Produzentinnengalerie am Kottbusser Tor in Berlin. Hier präsentiert sie seitdem ausschließlich ihre eigenen Fotoarbeiten.

Ziel von MAIFOTO ist es, die ökonomischen Bedingungen für ein unabhängiges Agieren zu schaffen und zugleich kunstvermittelnd tätig zu sein.

Mit dem Anspruch, Zugänge zur Rezeption von Kunst zu erweitern, kommuniziert sie seither mit ihren Fotoarbeiten durch die visuelle Reihung von Orten: Berlin und Beograd, Amed und New York, Mostar und Moskau, La Habana und Sarajevo. Diese Kompositionen lösen Zuschreibungen auf - „das ist Kairo, sieht ja aus wie L.A.....“ und universelle Assoziationen des Unterwegseins werden wach. Schon auf dem Weg in die Galerie finden sich in der Sackgasse der Dresdener Straße neue Horizonte in Form von 24 ihrer großformatige Fotoarbeiten - installiert an Gewerbefassaden vermitteln sie Eindrücke von Fahrten auf der ehemaligen Transitstrecke von Berlin nach Istanbul. Künstlerisch ist MAIFOTO weder inhaltlichen, noch ästhetisch stilistischen Vorgaben unterworfen.

Der politische Ansatz ist Konzept: Mit Projekten wie
„Dönüş - Die Rückkehr des Kent Sinema“ positioniert sich die Künstlerin gegen Integrationskonzepte und macht sichtbar, dass Gesellschaft transnational und interkulturell gedacht werden muss. Mit der neuen Edition Berlin gegen Nazis generiert MAIFOTO Geld für die antirassistische Arbeit.

Zehn beliebte Motive aus dem Portfolio werden als TAKEAWAYs zu Mitnahmepreisen zwischen 49,- bis 99,- € angeboten. Bei den CANVAS gibt es "Samples", Ausstellungsstücke in Formaten von einem halben bis zu zwei Metern, die direkt geliefert werden.

Zudem lädt ein Geschenkgutschein mit variablen Beträgen zum selbstbestimmten Konsum ein.

Als Bonus kann aus der Reihe Berlin gegen Nazis das Sookee-Plakat und das Armband bestellt werden. Der Gewinn geht an die antirassistische Arbeit der MBR Berlin.

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